Denkmal
Deutsches Eck

In Anwesenheit seines Enkels Kaiser Wilhelm II., wurde das Denkmal für seinen Großvater Kaiser Willhelm I., am 31.08.1891 auf der künstlich angelegten Landzunge am Deutschen Eck feierlich eingeweiht.
Das Denkmal überstand weitgehend den zweiten Weltkrieg, überlebte aber den aktiven Beschuss amerikanischen Truppen im März 1945 nicht mehr und der Kaiser wurde von seinem Sockel heruntergeschossen und hing an der Seite herunter.

1953 wurde das Denkmal, ohne Reiterstandbild des Kaisers, als Mahnmal der deutschen Einheit umbenannt.

Der Verleger Werner Theisen entschloss sich in den 1980er Jahren die Neuschaffung des Denkmal zu finanzieren.
Die Kosten für die Neuschaffung des Denkmal beliefen sich auf rund 3 Mio. DM, doch die Stadt Koblenz lehnte das großzügige Geschenk ab.
Erst nach der Wiedervereinigung nahm die Idee neue Formen an und die Stadt willigte ein.
1992 schenkte die Landesregierung der Stadt Koblenz den Grund des Mahnmals, doch zunächst war eine Grundsanierung des Sockels nötig.

Bereits im Mail 1992 kam das Schiff aus Düsseldorf mit den noch nicht zusammengefügten Teilen des Reiterstandbildes, wo es gefertigt worden war, unter großer Anteilnahme der Bevölkerung in Koblenz an.

Zunächst wurde das Denkmal in den Koblenzer Rheinhafen geschafft, wo die Einzelteile wieder zusammengefügt wurden.

Am 02. September 1992 wurde das Reiterstandbild wieder auf seinem Sockel gehoben. Doch leider erlebte Werner Theisen die Wiederherstellung des Denkmals nicht mehr, er war im Mai 1993 verstorben.
Heute ist das Denkmal ein Anziehungspunkt für Touristen aus aller Welt

 


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